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Handball-Spektakel Beim SC DHfK Leipzig

Handball-Spektakel beim SC DHfK Leipzig

Unser Unternehmen ist seit Jahren treuer Sponsor des wohl besten Handballvereins der Region, des SC DHfK Leipzig. Doch wir unterstützen die Sportler in Grün nicht nur wegen Ihrer unbestreitbaren Erfolge, sondern schätzen es, dass man beim Verein neue Ideen stets positiv betrachtet und ein fast schon „kameradschaftliches“ Geben und Nehmen vorherrscht. Das reine „tausche Finanzmittel gegen Werbefläche“ ohne echten Bezug zueinander, wie man es bei anderen Vereinen bereits erlebt hat, gibt es hier nicht.

So führten wir im April bereits mit freundlicher Unterstützung des SC DHfK einen Ernährungsworkshop durch und liehen uns dazu den Top-Coach des Vereins Uwe von Renteln aus. Im Mai brachte uns dann der Fitnesstrainer der Handballer, Hagen Pietrek, bei einem Training zum Schwitzen. Wir „revanchierten“ uns gern beim Ausbau der neuen Geschäftsstelle des SC DHfK und brachten unser Knowhow im Bereich der Sicherheitstechnik ein. Selbstredend werden auch unsere 3 VIP-Tickets regelmäßig genutzt und stets huscht ein kleines Lächeln übers Gesicht, wenn man die eigene Werbebotschaft beim Handball-Spektakel hinter den Toren aufleuchten sieht.

Handball ist es echter Teamsport und auch in unserem Unternehmen zählt der richtige Spirit, das Miteinander und gemeinsame Erleben. Es lag also nah, sich dem Thema Handball nicht als Einzelzuschauer / kleine Gruppe sondern als Team (-mannschaft) zu nähern. Rasch war der passende Termin organisiert und am Sonntag, den 08.Oktober trafen sich die Mitarbeiter vor der Leipziger Arena. Viele Anwesende hatten die Mehrzweckhalle bereits bei Events oder Sportveranstaltungen besucht, doch wohl eher selten als VIP. Statt des Standardkontingents standen uns gleich 2 Dutzend Karten zur Verfügung und wir konnten uns auf die Annehmlichkeiten des großzügigen VIP-Bereichs freuen.

Bereits am Eingang wird man zuvorkommend und freundlich empfangen, Fragen beantwortet und bei Bedarf die Garderobe entgegengenommen. Auch am Entrée zum VIP-Bereich selbst standen adrette junge Damen, passend zum Thema Oktober-Spiele in Dirndln bereit. Der VIP-Bereich selbst umfasst ein großes halbrundes Areal an der Stirnseite der ARENA, welches durch einen riesigen Vorhang vom Rest der Halle abgeteilt wurde. Die 3 Ebenen sind mit kleinen und großen Sitzgruppen sowie Stehtischen bestückt. Mehrere Buffets sorgen für kurze Wege und auch eine passenderweise grün beleuchtete Bar steht den Durstigen zur Verfügung. Dank diverser Monitore und der gut hörbaren Lautsprecheranlage ist man stets up to date und läuft nicht Gefahr den Beginn der Halbzeiten zu verpassen.

Wir hatten uns wohlweislich eine Stunde vor Spielbeginn verabredet, nahmen alsbald an den Tischen 45/46 Platz, und kosteten uns durch die Leckereien am Buffet, welche teils „typisch“ bayrisch-thematisch ausfielen (Weißwurst, Brezeln etc.) Gekühlte Getränke am Tisch und Knabberschälchen wurden stetig von aufmerksamen Servicekräften nachgefüllt, benutztes Geschirr abgeräumt, kurzum man fühlt sich als VIP-Gast bestens um- und versorgt. Programmhefte, Spielervorstellungen und natürlich die Gespräche untereinander stimmten uns schon gut auf das Handball-Spektakel ein und voller Erwartung folgten wir dem Strom der VIP-Gäste Richtung Sitztribüne.

Im Block 13 belegten wir die komplette Reihe G, befanden uns damit in etwa in Spielfeldmitte und hatten einen guten Blick auf das vor uns Liegende. Die Ränge waren bereits gut gefüllt, wie wir später erfahren sollten mit insgesamt 3578 Zuschauern. Kaum hatten wir uns sortiert und die bereitliegenden „Handklatscher“ gefaltet ging es los. Sehr professionell stellte man die Gastmannschaft und anschließend – mit wesentlich mehr Effektfeuerwerk – auch die SC DHfK’ler vor. Moderator, Maskottchen BalLEO, Cheerleader, Fahnenschwenker, dazu dramatische Musik und passende Beleuchtung schufen eine super Atmosphäre, und jeder Spieler wurde lautstark mit seinem Namen begrüßt. Der Heimvorteil war deutlich spürbar, das Publikum stand wortwörtlich hinter seinem Team und freute sich auf den Anpfiff.

An diesem Spieltag ging es gegen den TUS N-Lübbecke, den bisher punktlosen Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen.  Wir als „Neulinge“ beim Handballsport wussten aber weder etwas über die Tabellensituation, noch konnten wir die Spielstärke der Teams vorab einschätzen. Wir freuten uns einfach auf ein tolles Spiel und darauf etwas Neues zu erleben.

Die Partie startete schwungvoll und innerhalb weniger Minuten lagen die Lokalmatadoren 3:0 in Führung. Schnelle zielsichere Würfe und taktische Übersicht prägten diesen Spielabschnitt. Doch dann schlugen die Rot-Schwarzen zurück und setzten die Leipziger unter Druck. Während deren eigene Würfe immer wieder am sehr emotionalen Top-Keeper Peter Tatai scheiterten, gelang den Gästen ein Angriff nach dem anderen und zur Halbzeit stand es plötzlich 10:16. Spielerwechsel und Auszeiten brachten keine Wende und die Stimmung war gedrückt. Trotz des Spielstands waren wir vom bisher Gesehenen angetan, denn bereits in den ersten 30 Minuten bekamen wir gezeigt, was die Faszination des Handballs ausmacht: druckvolles Spiel, ständiges Hin und Her bei dem sich Angriff und Verteidigung stetig abwechselten, viele Tore, sehr engagierte Sportler und ein durchweg fairer Umgang miteinander. Kein langes Lamentieren störte den Spielfluss, Spielerwechsel werden flüssig abgehandelt, Auszeiten sind stets nur 1 Minute lang und Nachspielzeiten gibt es nicht. So bleiben Dramatik und Stimmung erhalten.

Während der Halbzeitpause besuchten wir erneut die VIP-Area und diskutierten das bereits Gesehene. Wer wollte konnte sich mit Speis und Trank erfrischen. Etwas regelsicherer kehrten wir zur Tribüne zurück, konnten uns noch kurz an den hübschen Cheerleaderinnen erfreuen, dann pfiff man die 2. Halbzeit an. Die Leipziger wussten was von Ihnen erwartet wurde und versuchten nun ihrerseits mehr Druck aufzubauen. Immer wieder kam man nah an den Punktstand von Lübbecke heran, doch den Ausgleich konnte man einfach nicht herstellen. 4 Minuten vor Partieende lag der SC DHfK immer noch 3 Punkte zurück…unschaffbar?

Eine solche Dramatik hatte man nicht erwartet. Das Publikum war voller Eifer dabei, jeder Torschuss wurde mit Jubel oder lautem Seufzen beantwortet, Trommeln und Handklatscher, nicht zuletzt lautstarke „Leipzig, Leipzig“ Rufe ließen die Halle erbeben und auch wir wurden von der Stimmung mitgerissen. Noch einmal bäumte sich der SC DHfK auf und versenkte Ball um Ball im gegnerischen Rechteck. In der letzten Spielminute schaffte man endlich den Ausgleich und jetzt schien Sieg plötzlich doch noch möglich. Nur noch 8 Sekunden, 26:26 und Leipzig bekam einen Freiwurf. Aller Augen richteten sich auf Philipp Weber und Peter Tatai. Welch Druck musste jetzt auf Feldspieler und Torwart lasten? Der Wurf misslang, der Abpfiff erklang und nach dem Durchatmen waren sich alle über den glücklichen Ausgang der Partie einig.

Die kampfstarken Lübbecker holten sich verdient ihren ersten Punkt und verdeutlichten erneut, dass man keine Mannschaft unterschätzen darf, welche in der Handball-Bundesliga spielt. Die Leipziger hingegen waren froh, einen Gleichstand erzielt zu haben und so ging man sich gegenseitig kameradschaftlich beglückwünschend auseinander.

Am Spielfeld wurden bereits die Interviews vorbereitet und langsam leerten sich die Ränge. Wir nahmen erneut den Weg zum VIP-Bereich auf und redeten wohl erst einmal über nichts anderes als dieses tolle Spektakel. Inzwischen hatte man die Buffets umgebaut und servierte nun Kaffee und Kuchen. Dank großzügiger Monitore kamen wir auch in den Genuss, uns Interviews und die spätere Pressekonferenz anzuschauen. Zudem ließ man auch aus Vereins- und Trainersicht das Spiel Revue passieren und gab gegenüber den anwesenden VIP-Gästen noch einmal ein Statement ab.

Und unser eigenes Fazit? Dies wird für viele Kollegen mit Sicherheit nicht der letzte Besuch gewesen sein, denn beim SC DHfK wird es einem leicht gemacht Fan zu werden und alsbald regelmäßig die Sportler in Grün zu unterstützen. Wir freuen uns auf das nächste Handball-Spektakel!

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