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Einfach Genial – WellnerBOX Im MDR

Einfach Genial – WellnerBOX im MDR

Die WellnerBOX ist eine Überwachungslösung für den Außeneinsatz, Deutschland- und Europaweit im Dauereinsatz, egal ob als tageweise Überbrückungslösung, als transportable Begleitung von Wanderbaustellen, oder als schnell und unkompliziert umsetzbares Element von Großbaustellen. Die massive Stahlbox steht dabei oftmals in Sichtschneißen, auf erhöhten Positionen wie Bau- oder Materialcontainern und eben dort, wo wertvolles Hab und Gut zu finden und sichern ist. Es liegt in der Natur der Sache, das ein solch großes und optisch präsentes Produkt wie die WellnerBOX an den Einsatzorten bemerkt wird, abschreckend für potentielle Diebe, Interesse erweckend bei Passanten.

Berichten Presse & TV über Diebstähle, werden Aufnahmen von Bauvorhaben gemacht oder geht es allgemein um den Schutz vor Diebstählen und Einbrechern, rückt auch die WellnerBOX immer wieder in den Fokus der Kameralinse und ist Teil der Berichterstattung. Erst im Frühjahr stattete uns bspw. MDR Aktuell einen Blitzbesuch ab und filmte u.a. den Sicherungseinsatz an einem örtlichen Umspannwerk des Energieversorgers MITNETZ / enviaM. Presseartikel welche sich in den letzten Jahren der Schlosskirche Wittenberg als Thema zu wandten, bekamen unweigerlich mindestens eine WellnerBOX ins Bild. Auch in Fachmagazinen, bei der HWK zu Leipzig oder bspw. der LVZ berichtete man über uns.

Schlosskirche Wittenberg - Es gibt viel zu tun - sichern wir es ab

Schlosskirche Wittenberg – Es gibt viel zu tun – sichern wir es ab

Daher waren wir nicht allzu überrascht, als wir im Sommer erstmals von einer Redakteurin der Fa. Maximus Film kontaktiert wurden. Uns war der Name (noch) kein Begriff, was sich aber schnell änderte, erstellt doch Maximus Film im Auftrag bekannter TV-Sender und Verlage regelmäßig hochwertige Reportagen: vom 3 Minuten-Beitrag bis zum insgesamt vielstündigen Mehrteiler. Treuer Kunde ist u.a. der MDR, für welchen Maximus Film alle Beiträge des Magazins Einfach Genial produziert. Darin vorgestellt werden stets Erfindungen, welche innovative Lösungen für bekannte Probleme bieten. Jedem Erfinder widmet das Magazin rund 5 Minuten Sendezeit, genug um seine Idee, deren Umsetzung und den Einsatz des neuen Produktes vorzustellen. Das Thema Sicherheit tauchte bereits in früheren Sendungen auf, auch wenn es dabei meist um die Sicherung der eigenen 4 Wände ging. Schlagwörter wie bspw. vorbeugender Diebstahlschutz, Baustellenüberwachung, autarke Energieversorgung, modulares Sicherheitskonzept  usw. würden jedoch erstmals behandelt, weshalb wir der Idee eines Filmbeitrages sehr aufgeschlossen gegenüberstanden. 

Doch wie geht man das Ganze an? Während der MDR die Beiträge „nur“ in sein Magazin einbettet und ausstrahlt, entwickelt man bei Maximus Film das Konzept der Beiträge und übernimmt auch alle Filmdreh- und Schnittarbeiten. Sehr zeitnah trafen wir uns zu einer ersten Absprache und legten den grundsätzlichen „Fahrplan“ fest. Um alle wesentlichen Punkte anzusprechen, würde zuerst an einem Einsatzort gedreht werden, gefolgt von Aufnahmen im aufgeschalteten Leitstand und schließlich unserer kleinen Manufaktur ein Besuch abgestattet. Ein sportlicher Zeitplan stand dahinter und erlaubte es uns leider nicht zu weit ab liegende oder örtlich getrennte Stellplätze der WellnerBOX zu berücksichtigen.

Nun galt es eine passende Lokation zu finden, welche nicht nur eine aufgestellte BOX zeigen, sondern auch die notwendigen Kamerawinkel, Aufschaltungen, Leitstandbilder usw. ermöglichen würde. Hierbei zeigte sich Uwe Weigelt von der Spedition Uwe Weigelt GmbH sehr angetan von den Filmaufnahmen, sagte uns personelle und technische Unterstützung für den Drehtag zu und erklärte sich freundlicherweise zu einem Interview bereit. Der Autohof Eilenburg ist Heimathafen seiner großen LKW-Flottille, welche hier zentral verwaltet und logistisch betreut wird. Lagerhallen, Werkstätten, eine eigene Tankstelle, ein Fahrzeughandel und die Abfall- und Wertstofflogistik gehören zum Leistungsumfang der Firma. Es herrscht also stets viel Kommen & Gehen auf und um das Firmengelände, eine Situation, welche auch Langfinger neugierig machte.

Die steigende Anzahl an versuchten Delikten und schlussendlich der Diebstahl eines kompletten Sattelzugs brachten den Geschäftsführer dazu, das Thema Sicherheit noch einmal neu zu betrachten. Die bisher genutzte „klassische“ Videokamera, ließ Ihn den Diebstahl im Nachhinein nur „miterleben“, zu spät, um den Schaden zu verhindern. Um nicht noch einmal Opfer von dreisten Dieben zu werden, welche sich durch Zaunanlagen und einfache Kameras nicht von ihrem Tun abhalten lassen, nahm er Kontakt zur Wellner GmbH auf und orderte als schnelle und sofort wirksame Lösung eine WellnerBOX. Seit deren Einsatz kam es zu keinen weiteren Vorfällen, gehört es doch zum Grundsatz unserer Überwachungslösung präventiv wirksam zu sein und Schaden zu verhindern, bevor dieser eintritt.

Bevor es „ernst“ wurde, traf sich auch die freie Journalistin und zukünftige Autorin des Beitrags, Frau Mandy Lehm, mit Hr. Weigelt, nahm den Autohof unter die Lupe und klärte vorab bereits Aufbauort, Positionen von Fahrzeugen und wahrscheinliche Kamerawinkel ab.

Einfach Genial - WellnerBOX im MDR: Wir sind startklar

Einfach Genial – WellnerBOX im MDR: Wir sind startklar

Am Morgen des Drehtages starteten wir mit einer WellnerBOX im Schlepptau Richtung Eilenburg. Als wir auf dem großzügigen Speditionsgelände eintrafen, standen alle LKW an den besprochenen Positionen und auch ein Gabelstapler zur Abladung der BOX bereit. Wenig später entstiegen einem großen Kombi die 4 Mitglieder des Drehteams. Nach kurzer Begrüßung ging es direkt zur Sache. Zuerst wurden alles Szenen mit Hr. Weigelt gedreht, in welchen er u.a. vom Vorfall berichtete. Im Anschluss stand stundenlang die WellnerBOX im Fokus, man filmte die Anfahrt, das Abladen, den Aufbau, die Inbetriebnahme, alles im Detail und – wie es beim TV üblich ist – in mehreren Anläufen und Wiederholungen, um das perfekte Ergebnis zu erhalten.

Unsere beiden Techniker, Florian Schapelt und Sven Winkler, wiederholten routiniert ihre Handgriffe und brachten beispielsweise allein die Solarmodule rund ein halbes Dutzend Mal in Position. Die Drehbedingungen waren dabei nicht unbedingt ideal. Zwar regnete es nicht, aber der scharfe + kalte Wind erschwerte die Arbeiten. Auch die Sonne ließ sich nur kurzfristig blicken. Während des Drehs ist es nachvollziehbarerweise der Kameramann, welche mit erfahrenen Augen Abstände, Winkel, Lichtverhältnisse usw. abschätzen muss, um das Konzept seiner Autorin visuell bestmöglich einzufangen. Daher hatten sich alle vor Ort befindlichen Zuschauer tunlichst aus dem möglichen Aufnahmewinkel herauszuhalten und immer im Rücken des Drehteams zu bleiben.

Ein großer Vorteil des Systems WellnerBOX ist die Aufschaltung auf einen Leitstand, welcher rund um die Uhr besetzt ist und daher spätestens nach Aktivierung der Sensorik unsere Aktivitäten bestens im Blick hatte. Nachdem die Aufbauarbeiten „abgenickt“ worden waren, vermittelten Testschwenks und Live-Ansprachen den Anwesenden ein gutes Gefühl des Abschreckungseffekts, welcher des Nachts noch einmal deutlich verstärkt seine Wirkung tut.

Im Videoleitstand der SWSG

Im Videoleitstand der SWSG

Am frühen Nachmittag trennten sich kurzfristig unsere Wege, denn das Drehteam machte sich auf Richtung Innenstadt, um den Leitstand aufzusuchen. Mit der Sächsischen Wach- und Schließgesellschaft (SWSG) sind wir seit Jahren partnerschaftlich verbunden und realisier(t)en gemeinsam eine Vielzahl an Sicherheitsprojekten. Kommt dabei die WellnerBOX ins Spiel, nutzen wir auch den topmodernen Videoleitstand und die Expertise der dortigen Sicherheitsfachkräfte. Die Diensthabende Frau Möller demonstrierte die Möglichkeiten der Leitzentrale, beantwortete gewohnt charmant alle Fragen und präsentierte die Video- und Audioaufnahmen des Tages. Sicherlich ist es eher selten, dass sich ein Drehteam selbst im Kamerafokus wiederfindet, daher zeigte man sich besonders interessiert, auch an der Software-seitigen Lösung der Videoüberwachungstechnik. Wieder wurden etliche Meter Filmmaterial (selbstverständlich werden alle Aufnahmen mittlerweile digital gespeichert) abgedreht, bevor man zur dritten Station des Tages fuhr.

Hochkonzentriert, technisch versiert und mit dem Blick fürs Detail - Kameramann Markus Janßen von Maximus Film

Hochkonzentriert, technisch versiert und mit dem Blick fürs Detail – Kameramann Markus Janßen von Maximus Film

Am späten Nachmittag traf das Drehteam in Gerichshain ein und schoss, solange es das schwindende Licht noch zuließ, einige Außenaufnahmen der momentan in Bereitschaft stehenden WellnerBOXen. Um schnell auf Kundenanfragen und Mietwünsche reagieren zu können, halten wir stets einen Pool an Systemen parat, bereit, nach einem letzten Qualitäts- und Funktionscheck in die Welt hinaus geschickt zu werden.

Verglichen mit dem großen Autohof geht es in unseren Räumlichkeiten etwas enger zu und so „drängten“ sich alsbald 8 Personen an den Werktischen. Unsere kleine Manufaktur präsentierte sich aufgeräumt und gespickt mit Sensoreinheiten in unterschiedlichen Fertigungsständen. Während wir die technischen Komponenten wie Dome-Kamera, Bewegungsmelder, Lautsprecher usw. bei namhaften Herstellern einkaufen und die robuste Stahlbox exklusiv für uns bei einem Partner fertigen lassen, werden alle Montage-, Beschaltungs- und Prüfarbeiten direkt in der Manufaktur erledigt. Mittels präzise gesetzter Bohrungen und hochwertiger Verschraubungen bringt man alle Elemente am Sensorkopf in Position. Auch die Kabelarbeiten, welche jene mit unserem selbst entwickelten „Wellner-Board“ verbinden, übernehmen unsere Techniker ebenso, wie die anschließenden – dokumentierten – Funktionsprüfungen. Nur so wird sichergestellt, dass die digitale Kommunikation und der Austausch der einzelnen Komponenten untereinander reibungslos und störungsfrei funktioniert und aus lauter Einzelteilen ein geprüftes und zuverlässiges Wellner-Produkt wird.

Florian und Sven demonstrierten live eben jene Montage und Prüfung und legten Hand an 2 noch im Aufbau befindliche Sensoreinheiten. Zwischendurch wurden Sie von Frau Lehm immer wieder zur Funktionsweise befragt, ein gutes Zeichen, hatten wir doch seit dem ersten Kontakt das Gefühl, dass auch seitens des Drehteams echtes Interesse an unserem Produkt vorhanden war. Zwischenzeitlich gesellte sich auch unser Geschäftsführer Herr Dr. Wellner dazu und erklärte Idee, Konzept und Entstehung der WellnerBOX.

Die Firma Scholz Recycling war vor Jahren nicht nur der erste Kunde für jenes Produkt, sondern man entwickelte im engen Zusammenwirken und über diverse Prototypen die aktuell stabilste, robusteste, zuverlässigste und versorgungsunabhängigste Überwachungslösung auf dem Markt, geeignet für jeden Einsatzzweck und -Ort. Schon damals erlangten wir das notwendige Wissen und den Einblick in die Erfordernisse von Recyclingfirmen und Logistikern, von Baufirmen und Sicherheitsdienstleistern. Untersetzt von unserer Expertise in der Kommunikations- und Anlagentechnik, ist es dieses Verständnis für die Wünsche des Kunden, welches die WellnerBOX so erfolgreich macht und dafür sorgt, dass wir ständig weiter an der perfekten Überwachungslösung feilen.

Draußen war es längst dunkel geworden und nachdem auch die letzte Sequenz im Kasten war, konnten endlich alle Beteiligten zusammenpacken. Ergebnis des Tages? Mehr als zweieinhalb Stunden Videomaterial und jede Menge leere Kamera -Akkus beim Drehteam, dutzende Fotos und ein gut gefülltes Notizbuch bei uns. Nach einem langen Tag, trennte man sich etwas müde aber gutgelaunt per Handschlag. An dieser Stelle einen besonderen Dank an Jörg Witzel für die vertriebliche und an Thomas Möller für die organisatorische Unterstützung, ohne deren Einsatz der Film nicht realisiert worden wäre.

Einige Tage mussten wir warten, doch am 08. November war es dann soweit und „unser“ Beitrag lief in der aktuellen „Einfach Genial!“ – Sendung im MDR Fernsehen. Für uns war es eine interessante Erfahrung einem Fernsehteam bei der Arbeit zuzusehen und selbst Teil derselben zu sein. Die sympathisch-professionelle Art des Drehteams und vor allem der Autorin, Frau Lehm, machte es auch für die Akteure leicht, sich vor der Kameralinse relativ ungezwungen zu bewegen. Wie immer steckt der Teufel im Detail und hinter 5 Minuten Bewegtbild im TV eine Menge konzentrierter Arbeit. Ob es sich gelohnt hat? Hier der Beitrag von Einfach Genial, entscheiden Sie selbst:

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